
„Die Burg Matsumoto (jap. 松本城 Matsumoto-jō) ist eine von Japans schönsten Burgen. Sie befindet sich in Matsumoto in der Präfektur Nagano. Die leichte Erreichbarkeit aus Tokio macht sie zu einem beliebten Touristenziel innerhalb Japans.
Die Burg wird wegen der schwarzen Farbe und den "ausgebreiteten Flügel" auch manchmal Krähenburg genannt. Sie ist ein gutes Beispiel für eine Niederungsburg, da sie nicht auf einem Berg gebaut wurde.
Die Ursprünge der Burg gehen zurück auf die Sengoku-Zeit (Zeit der streitenden Reiche). Zu der Zeit baute der Ogasawara-Clan eine Festung auf dem Gebiet. Später kam sie unter die Herrschaft von Takeda Shingen und schließlich Tokugawa Ieyasu.
Taikomon-Tor
Als Toyotomi Hideyoshi Ieyasu in die Kantō-Gegend verlegte, wurde Ishikawa Norimasa sein Nachfolger in Matsumoto. Norimasa und sein Sohn Yasunagana erweiterten in den folgenden Jahren die Festung zu einer Burg und bauten den Turm und andere Teile der heutigen Anlage.
1872, nach der Meiji-Restauration, wurde das Hauptgebäude auf einer Auktion verkauft und konnte nur durch die Kooperation von Einwohnern aus Matsumoto vor der Demontage verschont werden.
Als eine der wenigen noch original erhaltenen Burgen ist sie Teil des offiziellen Nationalschatzes Japans, außerdem gehört sie zu den drei berühmten Schlössern Japans.“
Nach meinem Besuch bei der Burg wollte ich mir Matsumoto genauer ansehen und irgendwo ein Internetcafé auftreiben. Das war gar nicht so einfach, weil sich die Ortsansässigen nicht ganz einig über den Standort eines solchen Cafés waren. Nach einer Stunde habe ich aufgegeben und entschloss mich erst mal eine Udon-Suppe in einer Nudelbar zu essen. Der Koch hat die Suppe professionell und stilvoll zubereitet. Er schien froh darüber zu sein, mal eine Suppe nur mit Nudeln und Gemüse zu machen. Das lag wohl daran, dass die örtliche Spezialität, neben anderen kulinarischen Extravaganzen, rohes Pferdefleisch ist. Abends im Zelt habe ich dann noch Tagebuch geschrieben und mir noch eine Suppe mit Gemüse und Tofu (siehe Foto vom 16.05.) gekocht. Um 22 Uhr war dann Schlafenszeit.
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